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Alles dreht sich um Sex, aber keiner redet darüber

Aktualisiert: 14. Jan.


Ach, Sexualität – die liebe Sexualität. Sie ist einer der vier wesentlichen Biomarker von Wohlbefinden und Gesundheit, neben Schlaf, Ernährung und Bewegung.



Sexualität ist einer der vier Biomarker von Wohlbefinden, neben Schlaf, Ernährung und Bewegung.

Und doch ist sie in unserer Gesellschaft stark tabuisiert, mit Scham, Schuld und Verwirrung belegt. Dabei sollte sie eigentlich ein Ausdruck von Lust, Lebensfreude, Liebe und der Beziehung zu uns selbst und zu anderen sein.

Doch die Realität sieht anders aus. Die essentielle Funktion von Sexualität ist längst in Vergessenheit geraten. Damit ist nicht die biologische Fortpflanzung gemeint, sondern eine reinere Form von Schöpfung – ein schöpferischer Akt, der mit dem Körper über die Körper, Zeit und Raum hinausgeht. Gerade weil wir nicht denken, sondern uns als Sexualität fühlen, wenn wir achtsam sind, erleben wir die reine Präsenz von vom lustvollen Sein im Hier und Jetzt, bewusst erfahren werden kann.



Die Lust – Licht der Lebenskraft

„Lust“ ist ein Wort, das im Laufe der Zeit mehr Beschmutzung als Anerkennung erfahren hat. Dabei trägt es in sich einen leuchtenden Ursprung:Im Wort Lust steckt der Stamm Licht.

Lust ist also nichts Niederes, sondern eine erhellende Energie, die Leben hervorbringt. Sie ist die Bewegung des Lichts im Körper – eine Energie, die uns durchströmt, wenn wir uns lebendig, verbunden und schöpferisch fühlen.

Dass diese Kraft in unserer modernen Welt so oft missverstanden, beschämt oder abgewertet wird, hängt mit der Entwicklung unseres menschlichen Bewusstseins zusammen – und mit der Tatsache, dass alles Lebendige in der Welt der Polarität existiert. Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und doch liegt in dieser Spannung die Möglichkeit des Wachstums, für den, wo es dran ist.


Sexualität – und mit ihr die Lust – kann ein Tor zu tiefer Erkenntnis sein.Wenn wir bereit sind, uns ihr bewusst zuzuwenden, anstatt sie zu fürchten oder zu kontrollieren, wird sie zu einem Weg der Bewusstwerdung. Sie zeigt uns, wo wir noch im Dunkeln sind – und wo wir bereits im Licht stehen.

Lust ist also kein Tabu, sondern ein Wegweiser. Sie erinnert uns an unsere Lebenskraft, an unser schöpferisches Potenzial und an das Licht, das wir selbst sind.

Wenn wir lernen, dieser Energie mit Achtsamkeit zu begegnen, kann sie uns nicht zerstören – sie kann uns verwandeln.Denn Lust, in ihrem reinen, bewussten Ausdruck, ist nichts anderes als das Licht des Lebens, das sich selbst erkennt.


Eine autonome weibliche Ich-Kraft

Ich widme mich genau diesem Thema: der sexuellen Energie und ihrer Verbindung zur Psyche von Frauen – als Weg, um seelische und körperliche Blockaden, besonders Formen sexueller Depression, Blockierung und rebellischer Abhängigkeit, zu lösen. Diese Arbeit richtet sich nicht an ein bestimmtes Alter oder eine soziale Schicht, sondern an alle, die die eine autonome weibliche Ich-Kraft auch in der Sexualität verkörpern möchten. Die, die Verbindung mit sich und anderen als spirituelle Dimension und Ausdruck von tiefster Intimität und Kreativität erfahre möchten.


Sexualität ist Body und Mind!

Body ' Mind - Sex

In vielen Kulturen – besonders in der amerikanischen, wie der Forscher U.S. amerikanische Wissenschaftler C.G. Chávez in A Journey Through Psyche’s Sexual Energy (2015) beschreibt – zeigt sich eine kollektive Verletzung durch die rigide, moralisch verengte Sichtweise auf Sexualität. Diese kulturelle Unterdrückung hat tiefe Spuren hinterlassen: in den Körpern, in der Psyche und in der Fähigkeit, Lust als Lebensenergie zu erleben. Zugleich wächst aber das Verlangen nach Heilung, nach einem Erwachen zur sexuellen Energie und zu innerer Balance.


Hier liegt die Hoffnung – die Hoffnung, eine tiefere Verbindung zwischen Sexualität und Psyche sichtbar zu machen, die Individuen, Paare und Gemeinschaften wieder in Kontakt mit einer heiligen, schöpferischen Dimension bringt.Diese Dimension kann Sexualität zu einer Erfahrung des Göttlichen werden lassen – zu einem Weg, sich selbst, den anderen und das Leben in seiner Ganzheit zu spüren.




Eine von drei Frauen fühlt sich nach dem Sex depressiv (Hodgekiss, 2012)

Doch viele berichten das Gegenteil: Traurigkeit oder Leere nach dem Sex. Laut einer australischen Studie, über die Anna Hodgekiss (2012) berichtete, fühlt sich eine von drei Frauen nach dem Sex depressiv – unabhängig davon, wie sie zu ihrem Partner steht. Der Psychologe Richard Alan Friedman (2009) stellte zudem klar, dass dieses Phänomen nicht nur Frauen betrifft: Auch Männer erleben Entfremdung oder Schmerz nach dem sexuellen Akt.



Einige ausgewählte Aussagen vom Erleben von Sexualität:


"Das war immer schwierig zwischen uns und ich habe irgendwann aufgegeben."


"Ich praktiziere vor allem hingabevolle Bedienung mit meinem Freund, wenn ich aber mit Frauen intim bin, dann fühle ich dass meine Bedürfnisse befriedigt werden."


"Ich habe noch nie eine erfüllte Sexualität mit einem Mann erlebt - in 43 Jahren."


"Am Anfang war es schön und dann wurde es immer extremer. Als ich nicht mehr mitmachen wollte, wurde mir vorgeschlagen zum Arzt zu gehen, denn ich sei vermutlich frigide."


"Er hat mir gesagt, ich sei frigide."


"Mit den Kindern hat sich mein Verlangen verändert, meine Männer wollten da nie darauf eingehen."


"Als ich in die Menopause kam, hatte ich kein Bestreben mehr nach Sex, weil ich garnicht ja nicht mehr zeugungsfähig bin. Jetzt scheinen mir Frauen interessanter."


Auch Männer berichten von unbefriedigenden Erfahrungen, selbst wenn die Beziehung und Ehe funktioniert:

"Sie sagt, sie will nicht wegen der Kinder."


"Ich glaub' sie war frigide, sie hat es abgelehnt mich oral zu befriedigen."


" Was ist denn dabei Pornos zu sehen, wenn's in der Beziehung nicht klappt".


"Wenn ich liebe, liebe ich sexuell und will Sex. Ich kann Sex nicht von Liebe trennen- selbst wenn es nur eine Nacht sein darf."



Körperbewusstsein und die Freude am Sein

Der Forscher Alan Fogel, Professor für Psychologie und Sensorimotorik, beschreibt in seinem Artikel “If you are happier after sex, it’s not just because it feels good: Body sense enhances enjoyment in love and everything else” (2010), dass das Erleben von Körperbewusstsein – das sogenannte Body Sense – den Genuss in Liebe und Sexualität vertieft. Studien, unter anderem von der Harvard University, zeigen, dass Menschen, die nach dem Sex glücklicher sind, nicht nur körperlich, sondern bewusst im Körper verankert sind.





Körperwahrnehmung und Achtsamkeit des weibliche Becken kann dir neue Gefühle möglich machen. Gefühle, die deine sakrale Energie in Bewegung versetzen. Oftmals sind Schamgefühle und Verletzungen die Ursache dafür, dass Frauen ihren Tempel nicht mehr als das empfinden, was er ist: Der Schoß des Urwassers.


Individuelle ganzheitliche Beckenheilung kann dir helfen diese urweiblichen Frequenzen anzunehmen. Die Begrenzungen fallen herunter und erlauben dir im Augenblick zu ein. Das Wiegen deiner eigenen Fühlfähigkeit zu empfangen, wird dir eine Form der Getragenheit und Wertschätzung vermitteln. Diese innere Erfahrung wid veränderte äußere Erfahrungen hervorrufen.

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Alles Liebe,


Bilonda


 
 
 

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