Was, wenn dein Körper nicht abschalten kann?
- Bilonda Bukasa

- 30. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Erkrankungen, hormonelle Veränderungen oder andere Belastungen können ähnliche Symptome verursachen. Deshalb sollte man aus einzelnen Anzeichen niemals eine Diagnose ableiten.
Und dennoch erleben viele Menschen mit traumatischen Erfahrungen genau diese Form der dauerhaften inneren Alarmbereitschaft.
Das Nervensystem hat gelernt, wachsam zu bleiben. Selbst wenn die Gefahr längst vorbei ist, reagiert der Körper noch immer so, als müsste er sich schützen.
Warum Traumasensibles Yoga (TSY) anders ist
Viele Menschen glauben, Yoga bedeute vor allem Dehnen oder Entspannung.
Traumasensibles Yoga verfolgt einen anderen Ansatz.
Es geht nicht darum, möglichst beweglich zu werden oder eine bestimmte Haltung perfekt auszuführen.
Es geht darum, den eigenen Körper wieder als sicheren Ort erleben zu können. Atemzug um Atemzug. Bewegung für Bewegung
Mit viel Raum für die eigene Wahrnehmung.
Dabei stehen Wahlmöglichkeiten, Selbstwirksamkeit und die behutsame Regulation des Nervensystems im Mittelpunkt. Viele Menschen erleben dadurch, dass sie ihrem Körper nach und nach wieder vertrauen können.
Online oder in Präsenz
Traumasensibles Yoga kann sowohl in Präsenz als auch online stattfinden.
Gerade Einzelstunden online empfinden viele Menschen als besonders angenehm. Sie bleiben in ihrer vertrauten Umgebung und können jederzeit selbst entscheiden, was sich stimmig anfühlt. Das vermittelt oft ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.
Du musst damit nicht allein bleiben.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst – oder jemanden kennst, dem es so geht –, möchte ich dir sagen: Es gibt Wege, wie dein Nervensystem wieder lernen kann, Sicherheit zu erleben.
Nicht durch Druck.
Nicht durch bloßes Funktionieren.
Sondern durch kleine, sichere Erfahrungen, die deinem Körper zeigen: Jetzt ist es anders.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest oder eine traumasensible Einzelstunde ausprobieren möchtest, freue ich mich über deine Nachricht.
In meinem Video gebe ich dir an die Hand, was ein gute TSY ausmacht. Außerdem erfährtst du, was wirklich im Körper passiert.



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