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Frauen*kreis: Unsere Treffen im Februar

Diesen Monat fanden sogar zwei Frauen*kreis treffen statt!


Unser reguläres Treffen am 2. Samstag im Monat drehte sich um Sexismus.

Wir haben gesammelt, welche Erfahrungen wir schon mit Diskriminierung machen mussten, weil wir weiblich gelesen werden (siehe Screenshot unten). Viele Erfahrungen können wir 1 zu 1 teilen, weil wir es alle genauso schon selbst erleben mussten. Individuelle Erfahrungen mit Diskriminierung aufgrund unseres Geschlechts zu teilen, war unglaublich interessant und schockierend.

Ziel unseres Treffens war, uns auszutauschen und uns dazu empowern, diskriminierende Handlungen nicht so stehen zu lassen und laut zu sein! Es fällt uns oft schwer, ganz besonders weil die Situation sehr emotional sein kann und es in dieser Extremsituation schwer fällt, Gedanken zu ordnen und eine geordnete Konfrontation zustande zu bringen. Aber wir wachsen daran! Egal wie "hysterisch und emotional" wir rüberkommen, egal ob sich Menschen über uns lustig machen, weil wir das F-Wort (Feminismus) einbringen. Die Gesellschaft ist es noch nicht gewohnt, dass sich nicht-männliche Personen für etwas einsetzen. Aber wir sind entschlossen mutig zu sein und uns für uns einzusetzen.

Abgeschlossen haben wir unser Treffen mit Affirmations: jede von uns hat eine Affirmation geäußert ("ich bin mutig", "ich bin intelligent"..., alle anderen haben diese für sich wiederholt.


Dann haben wir uns diese Woche zu unserem ersten Präsenz-Treffen zusammen gefunden. Wir wollten unser Thema vom Dezember nochmal wiederholen, als es um unsere Rolle in Beziehungen und unter anderem auch Trennungen ging. Unser Kreis ist seit dem gewachsen und der Bedarf am Thema ist immer groß. Es ist unglaublich hilfreich sich mit Menschen auszutauschen, mit denen man sich sonst nicht austauscht. Hier kommen so viele neue Impulse und unterschiedliche Umgangsweisen und Meinungen zusammen und das ist unglaublich inspirierend und unterstützend. So konnten wir auch diesmal wieder ganz viele Themen ansprechen, uns zuhören, aufeinander eingehen und uns Unterstützung anbieten.

Ich habe mich sehr sehr gefreut, euch alle bei mir zu haben und bei Kaffee, Tee, Apfelkuchen und geretteten Foodsharing Teilchen zusammen zu sitzen und uns auszutauschen. Auch wenn wir so viele waren haben wir uns alle zugehört, und haben eine wohlige, sensible Atmosphäre geschaffen.


Unser Thema im März wird wieder spannend. Wir treffen uns am 12. März, 11Uhr via Zoom und fragen uns, warum wir uns als Frau bezeichnen und hinterfragen unser soziales Geschlecht: Was bleibt von unserer Geschlechtsidentität übrig, wenn wir alle Vorurteile, Stereotypen und gesellschaftlichen Erwartungen abstreifen? Was ist eine "Frau"? Ist eine Einordnung in die Kategorie "Geschlecht" überflüssig?

Ich bin gespannt was ihr denkt, warum ihr euch als "Frau" identifiziert oder eben nicht.


Wenn du dabei sein möchtest, schreib mir einfach eine kurze Mail an soulutions.jb@gmail.com

Ich freue mich!



Johanna


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