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Frauen*kreis: November-Treffen

Unser heutiges Treffen hatte das Oberthema "Beziehungen". Beziehungen soll in diesem Kontext ganz klar nicht nur die romantische (meist monogame, hetero) Beziehung behandeln, sondern meint alle Beziehungen, die wir mit Menschen eingehen.


Es war wieder ein wunderschönes Treffen mit euch, wir waren heute sogar zu siebt und konnten zwei neue Gesichter willkommen heißen 😊

Ich freue mich sehr, dass dieser Ort genutzt wird und dass wir liebevoll miteinander umgehen, den Austausch schätzen und uns gegenseitig zum reflektieren anregen. Ich habe wieder einiges mitgenommen und das möchte ich mit euch teilen, ganz besonders wenn ihr nicht dabei sein konntet:


Beziehungen sind unglaublich vielseitig. Solange alle beteiligten eine Definition (oder keine Definition) der Beziehung haben, passt das also. Weil wir uns ständig verändern, verändern sich unsere Beziehungen gleich mit und das ist gut so, weil es zeigt, dass wir uns entwickeln. Durch offene Kommunikation mit uns selbst und unseren Beziehungspartner*innen sorgen wir also dafür, dass wir uns in uns selbst und unserem Umfeld wohlfühlen. Im Austausch zu bleiben fördert also die Beziehung zu uns selbst und anderen.
Die EINE große Liebe gibt’s nicht, eher mehrere große Lieben (Referenz: bei den wilden Hühnern sagt Sprottes Oma, dass man die erste große Liebe nie vergisst, daraus haben wir geschlussfolgert, dass es mehrere große Lieben geben muss) bzw. Lebensabschnittpartner*innen (Referenz: Sarah). Wir finden es doof, dass wenn man keine*n feste*n Partner*in hat, immer davon ausgegangen wird, dass man auf der Suche danach ist, dass man datet, dass da mit irgendwem irgendwas läuft. Und wir sind uns einig, dass wir ohne romantische Beziehung glücklich und erfüllt sind/sein können und dass das sogar ein Ausgangspunkt sein kann/sollte, falls wir eine so enge und feste Beziehung eingehen möchten. Wir alle schätzen unseren Freund*innenschaften sehr wert (bitte nie vergessen, dass auch zu kommunizieren <3), hier können wir uns fallen lassen und wachsen. Mut zur Kommunikation! Sprecht an, was euch bewegt, wie ihr fühlt, wo eure Grenzen liegen, was ihr ausprobieren möchtet, was nicht. Eine Person, die euch lieb hat und der euer Wohlbefinden wichtig ist, wird euch hören und bei euch sein. Seid sensibel füreinander, lernt zuzuhören, da zu sein, ermutigt euch, und seid euer Safe Space, um euch auszusprechen und zu reflektieren.

Zusammengefasst haben wir heute also über alle möglichen Arten von Beziehungen gesprochen, mit wem wir sie eingehen, wie und ob wir sie definieren, warum wir sie schätzen und dass man oft schief angeschaut wird, wenn man sich nicht in einer hetero, monogamen Beziehung befindet, oder nicht mal eine anstrebt.


Wir können nämlich ganz gut selbst entscheiden, was wir brauchen, um glücklich zu sein – und das geht auch super gut, ohne sozialen Normen zu entsprechen.


Nächstes Mal möchte ich mit euch dann darüber sprechen was passiert, wenn uns Beziehungen nicht guttun. Wie gehen wir mit toxischen Menschen um, wie können wir Grenzen setzen, wie mit dem Schmerz umgehen, der aus dem Verlust der Beziehung hervorgeht. Wie habt ihr Kraft aus solchen Trennungen geschöpft, was hat euch geholfen, das toxische Verhalten der anderen Person zu reflektieren und was hat euch Kraft gegeben, für euch einzustehen.


Schreib mir gerne, wenn du eine Frau* bist und auch an diesem Frauen*kreis teilnehmen möchtest. Unser nächstes Treffen findet Anfang Dezember statt. Einfach eine Nachricht an soulutions.jb@gmail.com oder über den Instagram-account soulutions.frauen.kreis


Ich freue mich auf dich!


Johanna


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