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Female mystic wisdom 

DIVINE INTUITIVEEMBODIED FEMININE

FROM TALKING TO EMBODIMENT


Somatically orientated spiritual guidance. From talking to embodiment The feminine mystical energy and power. From the mind to the heart. From intelligence to intuitive intelligence. From individual perception to cosmological expansion. From career to love. From illusion to incarnation. From speech to embodiment. From existence to life!

WOZU IST DEINE SEELE INKARNIERT
?

„Die Mystik sah die Menschen,die Welt und das Universumin einem umfassenden Zusammenhang,offen für ein Verstehen durch intuitivesund unmittelbares Erfassen.Für Mystiker und Mystikerinnen war Gottin der gesamten Schöpfungallgegenwärtig-immanent,erreichbar durch bedingungsloseLiebe und konzentrierte Hingabe,etwa im aufrichtigenGebet und religiöser Andacht.“[1]

​„Sei,wie Gott dich gemeint hatund du wirst die Weltin Brand setzen.“ -Katharina von Siena

Traurigkeit und Kummer betrüben den klaren, scharfen Verstand und Scharfsinn, den wir brauchen um in unser weiblichen Kraft zu sein.- Vgl. Christine de Pizan, Das Buch der Stadt der Frauen

Fazit: Wenn ein Mensch traurig ist, dann ist es viel schwieriger einen Weg beizubehalten oder zu finden. Betrübt zu werden ist demnach auch eine bewusste oder unbewusste Verwirrungstaktik. In Traurigkeit verschwimmt der Fokus. Emotionale, gefühlvolle Menschen müssen daher sehr achtsam sein, damit sie auf ihrem Weg bleiben und nicht abgelenkt werden, denn Ziel ist nicht nur zu heilen, sondern dabei das zu tun, warum die Seele gekommen ist und damit sein Dharma (Lebensziel) zu erfüllen. Die Vernunft (Verstand, Scharfsinn) soll uns aufrichten und wenn wir in Irrtümer gefangen sind, die Orientierung verloren haben uns Fehlschlüsse vor Augen zu halten und uns die Ursachen zu nennen. Wenn wir klug genug sind (wach und aufnahmefähig), dann werden wir die Vernunft erkennen. Sie, die Vernunft, lenkt uns auch das sinnvolle zu tun. Das sinnvolle kann nur durch unser eigenes Herz  bestimmt werden. Der Scharfsinn offenbart das Wesen, die Eigenschaften, die Verhältnisse und Maße aller Dinge, ohne ihn kann nichts gelingen. (Zimmermann 2002, S. 41)

Daher ist es wichtig, dass wir unseren chronischen Kummer abheilen und dann weit weg halten von uns. 

Wege der Traurigkeit zu heilen: Trost bekommen, Reden, Singen, sich heilsam mit der Traurigkeit auseinandersetzen (z.B.: in Gemeinschaft, kreativ) und gleichzeitig etwas Freudvolles zu tun.

"Mögen uns die Augen geöffnet werden, hinsichtlich jeder Dinge, die unseren Mut lähmen und verwirren und an seiner Stelle Niedergeschlagenheit treten lassen." (Ebd. S. 42)

Wie übt sich Gerechtigkeit aus und wie wird sie erzeugt?

Gerechtigkeit ist die unnachgiebige Gewalt Gottes. Sie bemisst immer nach dem rechten Mass. Da wir die gesamte Bemessungsgrundlage nicht kennen können, bleibt uns nur uns auf die möglichen Einflussnahmen zu konzentrieren. Die sind:

Zuerst sich selbst zu bessern, was bedeutet sich zuerst selbst in die Gewalt bekommen und dann den Mitmenschen zufügen, was man selbst bekommen möchte. “…die Wahrheit zu sagen, die Lüge zu meiden und zu hassen und alles Lasterhafte von sich zu weisen.“Gerechtigkeit ist die Waagschale aus feinem Gold. (Christine de Pizan, Das Buch der Stadt der Frauen, S. 45f.).

Fazit: Wie auch in der modernen Spiritualität beginnt Wandel von einem Selbst und dann spricht sie davon sich selbst zu beherrschen. Damit spricht sie ein maßvolles Verhalten an. Alle Bereiche des Lebens sind damit angesprochen, denn auch nach Arbeit, Schönsein, Freizeit, Spass und Vergnügen, um nur einige Beispiele zu nennen, kann man süchtig werden. Wer Maß hält und sich verhält und sich zuerst selbst bessert wird das gerechte Maß zugeteilt bekommen.

„Wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß“- Hildegard von Bingen

Jedoch die vorchristliche Mystik der vorchristlichen Zeit, überlieferte von ihren Anfängen des Christentums weg andere Wege des Verstehens und Erkennens, dass aufgrund einer bestimmten Lebensweise, individueller Inspiration und plötzlichen Offenbarung herleitete.

„Die Mystik sah die Menschen, die Welt und das Universum in einem umfassenden Zusammenhang, offen für ein Verstehen durch intuitives und unmittelbares Erfassen. Für Mystiker und Mystikerinnen war Gott in der gesamten Schöpfung allgegenwärtig-immanent, erreichbar durch bedingungslose Liebe und konzentrierte Hingabe, etwa im aufrichtigen Gebet und religiöser Andacht.“[1]

 

 

[1] Lerner, Gerda 1998. Die Entstehung des feministischen Bewußtseins: Vom Mittelalter bis zur Ersten Frauenbewegung. München, S. 88

Weibliche Erlebnismystik des europäischen Mittelalters

bezeichnet, umfasste typischerweise Ekstasen, Trancen, Visionen, Erscheinungen und die Tränengabe (donum lacrymarum)

Zeitgenössisch ist eine Vision

„…wenn ein Mensch das Erlebnis hat, aus seiner Umwelt auf außernatürliche Weise (durch den Eingriff einer übermenschlichen Gewalt wie Gott, Engel. Heilige, Dämonen) in einen anderen Raum versetzt zu werden, wenn er diesen Raum beziehungsweise Inhalte als beschreibbares Bild schaut, diese Versetzung in Ekstase oder im Schlaf geschieht und wenn ihm dadurch bisher Verborgenes offenbar wird. [1]

Konstitutiv für Visionen sind: der Eindruck von Raumwechsel, dass eine übermenschliche Macht den Moment kontrolliert, die bildhafte Beschreibbarkeit und die Offenbarung, Eindrücke, die während einer Ekstase oder eines Traumes empfangen werden.[2]

Dinzelbacher, Peter 2017. Visionen und Visionsliteratur im Mittelalter, Monographien zur Geschichte des Mittelalters. Bd. 64, 2. Aufl., Stuttgart, S. 67

 

[1] Dinzelbacher, Peter 2017. Visionen und Visionsliteratur im Mittelalter, Monographien zur Geschichte des Mittelalters. Bd. 64, 2. Aufl., Stuttgart, S. 67

[2] Dinzelbacher, Peter 2017. Visionen und Visionsliteratur im Mittelalter, Monographien zur Geschichte des Mittelalters. Bd. 64, 2. Aufl., Stuttgart, S. 67 Dinzelbacher weist aber explizit daraufhin, dass Hildegard von Bingen angab offenen Auges geschaut zu haben.

„Sei, wie Gott dich gemeint hat und du wirst die Welt in Brand setzen.“

KATHARINA VON SIENA

Die Verwandlung durch DivinationKörperpositivitätIntuitionAnnahme von ChaosHöheres Verständnis der GebärmutterKommunikation mit dem vollbewussten SelbstVerbundenheit mit Pachamama

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